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Wie ich heute Morgen berichtet habe (siehe HIER), wird Davey Richards ab sofort nicht mehr für Dragon Gate USA und EVOLVE antreten, sondern seine Heimat wieder bei ROH haben. Inzwischen sind auch erste Details ans Licht gekommen.
Davey hatte gegenüber DGUSA und EVOLVE Booker Gabe Sapolsky behauptet, dass er keinen Vertrag mit ROH habe. Man konnte also problemlos mit Davey planen, er durfte in Japan für Dragon Gate kämpfen und in den USA für DGUSA und EVOLVE. Er trat zwar auch weiterhin bei ROH an, aber dort wurde sein Push weit zurückgeschraubt.
Interessant war es nur, für wen Davey am Wrestlemania Wochenende antreten wird. Vor 3 Monaten wurde er von Dragon Gate USA angekündigt, was als großer Coup galt, da ROH nur wenige Kilometer entfernt eine Show hat.
Doch jetzt hat sich das Blatt gewendet. Davey hatte sehr wohl einen (nicht exklusiven) Deal mit ROH. Diesen sollte er nun verlängern. Man bot ihm die doppelte Gage, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass er nicht mehr für DG USA antritt und schon gar nicht am Wrestlemania Wochenende.
Erschwerend kam noch hinzu, dass man Seitens DG USA unzufrieden mit Davey war, weil er in Japan im Frühjahr für New Japan im „Best Of The Super Junior Tournament“ antreten wird.
Der korrekte Weg wäre natürlich gewesen, wenn er seine bereits feststehenden Booking für DG USA eingehalten hätte, aber der Deal von ROH ist wohl so gut, dass man auf Korrektheit verzichten kann.
Ich kann ja verstehen, dass sich TNA Fans und Offizielle darüber freuen, dass sie am vergangenen Donnerstag eine Donnerstags-Rekord-Quote von 1.4 eingefahren haben. Dixie Carter musste natürlich direkt twittern:
TNADixie: Just heard from Spike Prez, Kevin Kay. iMPACT! did record numbers last night. A 1.4 rating!! Toasting in Manchester.
Dann wollen wir doch mal etwas Essig in den Schampus kippen und mal der Wahrheit die Ehre geben.
Die Quote von 1.4 war in der Tat ein Rekord, mit 1,90 Millionen Zuschauer scheiterte man knapp an der bisherigen Rekordmarke von 1,97 Millionen Zuschauer.
Keine Frage, das sind für TNA Verhältnisse gute Nummern, für die man aber nicht unbedingt allein verantwortlich war.
SpikeTV zeigte vor der Show den UFC Fight zwischen Karo Parisyan vs. Diego Sanchez (MMA Match Of The Year 2006), was schon mal ein gutes Vorspiel mit vielen Zuschauern bildete. Zudem gab es in weiten Teilen der USA einen schweren Blizzard, der dazu führte, dass an diesem Abend ausgesprochen viele Menschen vor dem TV hingen.
Impact startete dann auch mit einer sehr guten Quote von 1.51. Doch was Dixie zu Denken geben sollte ist die Tatsache, dass die Quote im Verlauf der Show immer weiter runterging. Wenn man ständig Zuschauer verliert, sollte man eigentlich nicht feiern. Erst recht nicht während einer Europa-Tour, die zwar im Gegensatz zu House Shows in den USA verdammt gute Zuschauerzahlen hat, im Vergleich zur 1. Tour aber auch urückgegangen sind.
Zurück zu Impact. Man fiel von 1.51 stetig auf 1.22, bevor man sich in der letzten Viertelstunde wieder etwas erholen konnte (1.3).
Den tiefsten Fall gab es beim Match der Machine Guns & Kendrick vs. Generation Me & Red, sowie dem X-Division Title Match. Da rauschte man mal eben von 1.42 auf 1.27 runter. Danach ging es aber noch tiefer und darüber sollte man wirklich mal nachdenken, denn das groß angekündigte Meeting zwischen Mick Foley & Eric Bischoff hatte mit 1.22 die geringste Quote der gesamten Show. Nicht wirklich verwunderlich, denn der ganze Kündigungs- bzw. Entlassungs-Angle macht absolut keinen Sinn.
Wie gesagt, 1.4 ist eine gute Hausnummer, doch wenn man diese einfach nur blind feiern will, dann wird man dafür irgendwann die Quittung bekommen.
Das sich Harald und Iris nicht riechen können, zeigte sich in den letzten Tagen immer häufiger. Man geriet sich oft wegen irgendwelcher Kleinigkeiten in die Haare. Iris wollte daraufhin am Donnerstag das Haus verlassen, doch nach einem Gespräch mit Zuhause blieb sie dann doch. Die Streitereien blieben jedoch.
Gestern Abend wurden die Streithähne dann in den Matchraum gerufen, wo sie ein Gespräch mit Psycho-Ulli hatten. Dieses Gespräch wird es wohl in der TZ zu sehen geben, live konnte man leider nichts sehen.
Was man dann aber sah war ein herausstürmenden Harald, der die Sitzung abgebrochen hatte. Angeblich hatte Iris gesagt, dass sich Harald auf Grund seiner HIV Erkrankung sehr viel herausnimmt und meint, dass er über den Anderen (Gesunden) stehe.
Dieser Spruch hatte ihn schwer getroffen und er wollte nicht weiterreden. Es folgte eine Schimpfkanonade von Harald und Carlos, die Iris mehrfach als „*otze* bezeichneten. Alle Bewohner hetzten gegen Iris, die sich noch im Matchraum befand. So wurde z.B. Cora darüber aufgeklärt, dass Iris auch gegen sie gelästert habe. Cora, bisher eine der wenigen Bewohner auf Iris’ Seite, war davon so enttäuscht, dass sie Iris das Parfüm wegnahm, was sie ihr vor dem Auszug geschenkt hatte.
Die Bewohner diskutierten darüber, dass man darüber abstimmen will, ob Iris nicht nach Hause gehen muss. Wie man auf die Idee kommt, dass BB sowas mitmachen würde, weiss ich allerdings nicht.
Als Iris dann wieder da war, gab es zuerst das große Schweigen. Jessica versuchte sich dann als Schlichterin und das machte sie sehr gut. Iris nahm sich Harald zur Seite und entschuldigte sich für ihre Äußerung. Es gab ein vernünftiges Gespräch, an dem natürlich auch Carlos beteiligt war. Es wurden die alten Stories aufgewärmt (Harald regte sich erneut darüber auf, dass die Kaffeesüchtige Iris bei BB um Koffein bat, woraufhin die Regelung mit „2 Bewohner müssen für 4 Stunden in den Strafbereich, im Gegenzug gibt es einen Tag Kaffee für Alle“ entstand), doch am Ende umarmte man sich und alles ist in Ordnung. Wie lange dieser Frieden dauert, weiss kein Mensch.
Ich kann und will mit meiner Meinung zu diesem Streit nicht hinterm Berg halten. Iris gehört sicherlich zu den Personen im Haus, die nicht einfach sind. Sie lästert gerne, wobei sie aber mit manchen Dingen durchaus recht hat. So auch mit der Tatsache, dass sich Harald einiges rausnimmt (im übrigen auch Carlos, der es aber geschickter und mehr hintenrum macht).Das sich ausgerechnet die falsche Schlange Sabrina über die Lästereien von Iris aufregt, ist völlig lächerlich.
Man stelle sich vor, jemand wie Pluto und gar Klaus hätte Iris als „*otze“ bezeichnet, was dann losgewesen wäre. BB wäre bestimmt eingeschritten.
Es ist Fakt, dass BB die schwule Ehepaar anders behandelt. Es ist zu verstehen, dass sie weiterhin normales Essen bekommen. Aber es ist auch menschlich, wenn die anderen Bewohner neidisch darauf sind, wenn sie selbst immer Körner futtern müssen. Matches können sie teilweise auch nicht mitmachen, überall gelten Sonderregelungen.
Jetzt will man auch noch einen Werbespot zur HIV-Aufklärung drehen. In der letzten Staffel war es die Werbung für PETA. BB will mit aller Gewalt zeigen, dass man kein Schmuddel-TV macht und sich durchaus einer sozialen Verantwortung bewusst ist. Dafür nimmt man auch in Kauf, dass man 2 Kandidaten hat, die nur Dank Sonderbehandlung im Haus sein können.
Wie schon mal gesagt, es ist richtig, dass man Harald & Carlos etwas anders behandelt, nur dann soll man nicht so tun, als ob sie ganz normal leben können. So ist es nämlich nicht.
Ob gewollt oder nicht, besonders Harald spielt seine Karten voll aus. Man muss sich nur mal die Streits ansehen, die es bisher gab und schnell wird man sehen, dass Harald an vielen beteiligt ist. Man könnte glatt auf die Idee kommen, dass er der Streithahn Nummer 1 ist.
Iris ist sicherlich keine Heilige, aber im Bezug auf Harald kann ich ihre Meinung absolut nachvollziehen, auch wenn das vielleicht nicht politisch korrekt ist.
Wrestler sind halt kleine Kinder, ganz besonders wenn Alkohol im Spiel ist. Und da nicht alle Mitmenschen Verständnis dafür haben und schnell falsche Schlüsse ziehen, kann es schon mal zu Problemen kommen.
Die Vorgeschichte zur Verhaftung von Chris Jericho und Gregory Helms (siehe HIER) doch wesentlich harmloser als zuerst angenommen.
Jericho und Helms hatte etwas getrunken und versuchten sich dann an ein paar Wrestlingspielen. Sie rangelten herum, wobei ein Elbow versehentlich eine Frau traf. Alles nichts schlimmes, aber trotzdem wurde die Polizei gerufen. Helms flüchtete zuerst, wurde aber von Matt Hardy aufgehalten. Helms kehrte zurück, während der nüchterne Matt abtauchte.
Die Kaution wurde dann von Christian und CM Punk gestellt.
Ein humoristisches Highlight zu der Angelegenheit gibt es als Video. Ein Reporter von TMZ klärte ausgerechnet Randy Orton darüber auf, dass Jericho und Helms verhaftet wurden. Seine Reaktion ist grandios. Das Video findet ihr HIER!
Als Gabe Sapolsky vor etwa 3 Monaten verkündete, dass Davey Richards bei den Wrestlemania Weekend Shows von Dragon Gate USA antreten wird und man zusätzlich eine gemeinsame Promotion namens „Evolve“ gründen wird, wurde das von vielen Insiders als schwerer Schlag für ROH gewertet.
Adam Pearce und seine Mannen stoppten daraufhin den Push von Richards, da man nicht genau wusste, ob und wie lange er überhaupt noch für ROH antreten wird.
Doch jetzt hat sich das Blatt gewendet. Gestern wurde bekannt, dass Davey Richards nicht mehr für Dragon Gate USA und Evolve (was besonders überrascht) antreten wird und stattdessen einen neuen Deal bei ROH unterschrieben hat. Nun wird er am Wrestlemania Weekend für ROH kämpfen.
Was zu dem Split zwischen Davey und Gabe führte, ist derzeit noch nicht bekannt. Es muss etwas passiert sein, denn leichten Herzens wird Gabe sicherlich nicht auf einen der besten US Indy Wrestler verzichten.

1. Dr. Stein
2. Future World
3. If I Could Fly
4. Where The Rain Grows
5. The Keeper’s Trilogy
6. Eagle Fly Free
7. Perfect Gentleman
8. Forever & One
9. I Want Out
10. Fallen To Pieces
11. A Tale That Wasn’t Right
ΨΨΨΨΨ
Andi Deris (voc)
Michael Weikath (gui)
Sascha Gerstner (gui)
Markus Grosskopf (ba)
Daniel Löble (dr)
ΨΨΨΨΨ
Eine „Best Of“ zum 25jährigen Bandjubiläum ist durchaus eine übliche Sache. Man kann es sich einfach machen, die beste Stücke neu zusammenstellen und hoffen, dass man damit noch ein paar Euro verdienen kann. Wenn man es etwas anspruchsvoller machen will, mischt man die Stücke neu ab, klatscht ein „Remastered“ auf die CD und spricht dann von „ganz neuen, viel besseren Versionen“, die sich aber zumeist kaum von den Originalen unterscheiden.
Wenn man es aber sich und vor allem den Fans richtig schwer machen will, dann stellt man es wie Helloween an und präsentiert Klassiker in einem völlig anderem Gewand. So geschen auf „Unarmed : Best Of 25th Anniversary“. Die Kritiken waren aller Orten vernichtend. Wer will schon Speed Metal Klassiker im Swing oder Country Style hören?
Zuerst muss man Helloween dafür loben, dass sie diesen schwierigen Schritt gewagt haben. Sie hätten es sich wie gesagt viel einfacher machen können… und an einigen Stellen der CD wünscht man sich geradezu, dass sie es einfacher gemacht hätten.
Es ist teilweise durchaus interessant, was sie mit ihren Songs angestellt haben. Aber will man sowas von Helloween hören? Die Antwort ist ein klares „Nein“. Im puristischen Gewand kann man bei einigen Songs erkennen, welch geile Melodien Michael Weikath in seinem Leben aus dem Ärmel geschüttelt hat, aber der fade Nachgeschmack bleibt trotzdem.
„Dr. Stein“ war schon immer ein etwas seltsamer Kiddie-Song, aber in der neuen Ska-Version mit Tropeten (eines der wenigen Instrumente, das ich überhaupt nicht leiden kann), wird es sehr nervig. Erinnert mich irgendwie an Bands wie Boss Hoss, die jeden noch so guten Song mit ihrem Einheits-Style verschandeln.
Bei „Future World“ wurden bei mit Erinnerungen an das Safri Duo geweckt, denn genauso hört sich das Getrommel an, dass den ansonsten sehr akustisch gehaltenen Song aufpeppen soll.
„If I Could Fly“ ist nun ein absolute Popnummer, die man ständig in kommerziellen Lokalradios zu hören bekommen könnte. Wirklich nicht schlecht, aber wieder bin ich so engstirnig zu sagen, dass ich sowas von den Hamburgern nicht hören will.
Bei „Where The Rain Grows“ bin ich mir nicht sicher, ob ich da mehr an Grütze a la Raemonn oder doch eher an eine Ballade einer 80er Hairspray Metal Band denken soll. Auch hier wieder ein Song, der nicht wrklich schlecht ist, aber ich will ……. okay okay, das hatten wir schon.
Absolutes Highlight und fast allein verantwortlich für die 4,5 Punkte, die ich der Scheibe geben werden, ist „The Keeper’s Trilogy“, in der man „Halloween“, „Keeper Of The Seven Keys“ und „The King For A 1000 Years“ zusammen mit dem Prager Symphonie Orchester intoniert. Dieses 16 Minuten lange Klassikstück ist sehr gut arrangiert und die ursprüngliche Melodien eignen sich sehr gut für diese Art der Umsetzung. Allerdings muss man auch sagen, dass die Chorpassagen auch aus einem 08/15 Musical stammen könnten und das Andi Deris mit seiner eher schwachen Stimmen nicht gegen ein Orchester ansingen sollte.
Was man sich bei „Eagle Fly Free“ gedacht hat, weiss ich wirklich nicht. Einen der besten Helloween Songs als Ballade aufleben zu lassen, die sich wie eine Discounter-Version von „Blackmore’s Night“ Werken anhört, ist schon sehr gewagt und geht voll in die Hose. Das Duett zwischen Deris und einer mir nicht bekannten Sängerin wirkt peinlich.
„Perfect Gentleman“ ist schon im Original kein Favorit von mir, aber in dieser „80er Jahre US TV Serien Soundtrack“ Version schon gar nicht. Schauderhaft.
Bei „Forever & One“ läuft der Schmalz geradezu aus den Boxen. Vor meinem geistigen Auge sehe ich eine Soap Opera, in der ein Mann gerade liebeskrank ist und an die schönen Zeiten mit seiner Liebsten zurückdenkt. Wenn dann die alten Ausschnitte über den Bildschirm flimmern, könnte man diesen Song drunterlegen.
Wer wollte schon immer mal „I Want Out“ mit einem Kinderchor hören? Ich jedenfalls nicht, das ist eine Vergewaltigung meiner Ohren.
Wenn man Nachts durch die Gegend fährt und dabei das Nachtprogramm der ARD Radiosender einschaltet, dann hört man auch so eine smoothe Mucke wie „Fallen To Pieces“. Ich schlaf bei sowas aber immer ein.
Den Abschluss bildet die klassiches Umsetzung von „A Tale That Wasn’t Right“. Kommt bei weitem nicht an die Keeper’s Trilogy heran, ist aber durchaus zu ertragen.
Ne liebe Freunde, das war wohl ein Schuss in den Ofen. Da greife ich doch lieber in den Plattenschrank, hole „Walls Of Jericho“ oder „Keeper Of The Seven Keys 1 + 2″ hervor, denn so möchte ich euch lieber in Erinnerung behalten.
Bewertung: 4,5 / 10

1. Ingesting Death
2. Catacombs of Horror
3. Exterminate
4. The Spawn of a Dying Kind
5. Nekropsalms Evoke the Frozen Age
6. Styxerian Path (Into Darkness)
7. The Worm that Gnaws in the Night
ΨΨΨΨΨ
Sindre Solem (voc)
Arlid Myren Torp (gui)
Didrik Telle (ba)
Kristian Valbo (dr)
ΨΨΨΨΨ
Ende der 80er Jahre gehörte DarkThrone zu meinen absoluten Lieblingsbands, aber in den letzten Jahren konnte ich mit ihren Scheiben nicht mehr ganz so viel anfangen. Außerdem nervte es mich etwas, dass man DT-Mastermind Fenriz in Zeitschriften wie „Rock Hard“ plötzlich als eine Art Messias abfeierte und jedes seiner Worte als eine Verkündung ansah.
Daher war ich auch etwas skeptisch, als ich Fenriz’ Plattenkritik zum 2. Album von Obliteration las, in der er die Band aus seiner norwegischen Heimatstadt Kolbotn in den Himmel hob und „Nekropsalms“ glatte 10 Punkte gab.
Doch diesmal kann ich Fenriz absolut zustimmen, denn was Obliteration auf dieser Langrille abliefern, ist schon klasse. Old School Death Metal ohne technischen Schnick-Schnack oder gar klebenden Keyboard-Teppichen. Slowe Parts werden von Gerumpel-Salven im High Speed Bereich abgelöst, niemals kommt Langeweile in den durchschnittlich 6 Minuten langen Songs auf.
Besonders begeistert bin ich von der Produktion, die herrlich dumpf und bedrohlich rüberkommt und mich an „Severed Survival“ Zeiten von Autopsy erinnert.
Obliteration liefern ein Meisterwerk fernab jeder kommerziellen Anbiederung ab, die Erinnerungen an gute alte Zeiten hervorruft. Oft hat man das Gefühl, da wären wirklich extrem irre Typen am Werk.
Das es nicht zu 10 Punkten reicht, liegt nur daran, dass mir der eine oder andere überraschende Momet fehlt, um zur absoluten Höchstnote zu greifen. Aber ein richtiges Hammer-Album ist es allemal.
Bewertung: 9,5 / 10
Wenn man derzeit über eine IMPACT Ausgabe schreibt, dann kommt man nicht darum herum, nach Unterschieden zwischen dem alte Regime und dem neuen Regime zu suchen. Nach 4 Wochen der Ära Bischoff / Hogan kann man positiv anmerken, dass die Show strukturierter wirkt und das man nicht mehr 100 Angles pro Stunde abfeuert. Doch damit bin ich auch schon am Ende mit positiven Aspekten.
Es scheint ein elementares Problem zu geben, dass sich im gesamten Wrestling Business ausgebreitet hat. Zu Zeiten von Scott D’Amore hatte TNA eine gar nicht mal schlechte Philosophie. Man bookte PPV Matches einige Monate im voraus und beielt dabei immer im Auge, dass man diese Matches so zusammenstellt, dass man möglichst viele gute Matches anbieten kann. Hatte man die Card zusammen (bzw. die 2 oder 3 Main Matches), überlegte man sich, mit welchen Storylines darauf hinarbeiten kann.
Auch als Vince Russo fast das alleinige Sagen hatte, waren die PPVs einige Monate im voraus geplant, wobei man nun nicht mehr unbedingt auf die Qualitätskarte setzte, sondern viel mehr darüber nachdachte, welche Storylines man anbieten kann, die dann zu einem bestimmten Match führen können.
Doch jetzt hat sich das alles geändert. Es gibt sicherlich eine längerfristige Planung (z.B. Ric Flair wird AJ’s Mentor, Sting kehrt zurück, redet AJ ins Gewissen, Faceturn von AJ, dann die Fehde Sting vs. Flair), aber viele Dinge werde plötzlich von Woche zu Woche geändert, womit man Vince McMahon und seinen ständigen Meinungsänderungen nacheifert.
So wird aus Heel Jeff Jarrett plötzlich ein Top Babyface, gefeuerte Wrestler sind plötzlich wieder da etc. Kontinuität sucht man vergebens. Na gut, manche Dinge bleiben auch gleich. Ein Vollidiot wie Bubba The Love Sponge hat noch immer einen Job, die ehemaligen WWE Midcarder sollen Stars sein, kein Wrestler wird richtig gepusht, da sie allesamt mal gewinnen und mal verlieren, aus der X-Division werden totale Jobber gemacht, es gibt auch weiterhin unzählige und unsinnige Tournaments und die ganze Show wirkt wie ein Egotrip von Hogan & Bischoff. Welch’ eine Überraschung.
* Natürlich eröffneten Hogan und Bischoff die Show, wobei Letztgenannter keinen Verband, Pflaster oder ähnliches trug, obwohl er doch am Ende der letzten Show blutend Mick Foley feuerte. Die Fans feierten Hogan, wobei man dazu erwähnen sollte, dass man jede Menge Mitglieder der „Bubba Army“ reinschleust, damit die Stimmung Pro-Hogan ist. Hogan rief den gefeuerten Foley zum Ring und Mick war auch rein zufällig da. Klar, wenn man gefeuert wird, dann kommt man zur jeder Show. Das ist absolut logisch. Hogan wollte die Streithähne versöhnen, Bischoff wollte Foley weiterhin nicht mehr in TNA sehen und Foley bestand darauf, dass er Bischoff überhaupt nicht attackiert habe. Hogan gab den Beiden den Auftrag, ihre Probleme zu beseitigen oder Foley solle seine Koffer packen. Uninteressantes Opening Segment.
* In der letzten Woche wurde wir Zeuge einer mehrteiligen Diskussion zwischen Bubba The Love Sponge und Jeff Jarrett, bei der sie sich am Telefon in die Haare bekamen. Als Follow-Up dazu sah man sie nun freundlich miteinander reden. Sie wollen irgendwas mit Hogan besprechen.
* Mr. Anderson laberte Christy Hemme voll und erinnerte an all die schönen Zeiten in der WWE, die sie gemeinsam hatten. Hmmm, Hemme war schon fast auf dem Weg zu TNA, als Anderson zur WWE kam, aber darüber wollen wir mal hinwegsehen. Anderson sprach eine offene Herausforderung aus, da er bisher noch kein Match hatte. Am liebsten würde er gegen Abyss antreten, woraus aber nichts wurde.
* Was machen die Intelligenzbestien in TNA, wenn man gleich 2 Nummer 1 Herausforderer für den TNA World Title hat, nämlich Samoa Joe und Lashley? Genau, man bookt ein Tournament, bei dem ein weiterer Nummer 1 Herausforder gefunden werden soll. Dieses wird bei AGAINST ALL ODDS stattfinden und da wir hier bei TNA sind, muss dieses Turnier natürlich noch einen bekloppten Namen bekommen. „Eight Card Stud“ Tournament, inklusiver einer Grafik mit Las Vegas Theme. Da man sich nach den Flops mit PPVs in anderen Arenen nicht mehr aus der lütten Impact Zone raustraut, will man wohl ein kleines bißchen Las Vegas Flair in die Hütte bringen. Immer noch besser als einen Fischmarkt aus Little Italy. Da man ja so ungeheuer viele Topstars hat, gibt es selbstverständlich noch eine Qualifikationsrunde für das eigenen Turnier. Offensichtlich will man die Zeit bis März totschlagen.
1. EIGHT CARD STUD – QUALIFIER: DESMOND WOLFE vs. SEAN MORLEY: Gutes Wrestling alleine reicht nicht, daher hat Desmond nun ständig ein Valet an seiner Seite, die offensichtlich absolut keine Ahnung hat, was sie genau machen soll. Immerhin hat sie jetzt einen Namen (Chelsea), ist ja schon mal eine Steigerung zu ihrem Auftritt bei GENESIS. Da eigene Ideen in TNA Mangelware sind, gibt es auch hier wie vor 10 Jahren in der WWF Kameraschwenks, bei denen man nach Frauen im Publikum sucht, die beim Anblick von Val kurz vor dem Orgasmus stehen. Leider ist Val jetzt 10 Jahre älter und überhaupt nicht in Form. Somit verwundert es nicht, dass man keine ausflippenden Frauen findet und stattdessen ein paar gelangweilte Mädels zeigt. Auch das Match konnte nicht für Begeisterung sorgen. Desmond bearbeitete Morley’s Arm, dessen Comeback war zum Schnarchen und Desmond siegte nach 3 1/2 Minuten mit dem Tower Of London. Parity Booking bringt niemanden etwas. Damit Desmond ein Star werden kann, muss er seine Matches immer gewinnen, aber der ständige Wechsel zwischen Sieg und Niederlage ist völlig kontraproduktiv.
* Ich möchte nochmal das Thema „Kontinuität“ aufgreifen. Vor ein paar Wochen war Jeff Jarrett ein saufender Arbeitsloser. Dann bekam er seinen Job zurück und ganz nebenbei erwähnte man, dass er Kurt Angle’s Ex poppt. Diese Geschichte wurde schnell wieder vergessen, stattdessen wurde Jarrett von Hogan als Depp hingestellt, der TNA fast in den Ruin trieb (faktisch richtig, doch warum erzählt man das, wenn JJ im Endeffekt ein Babyface sein soll?). Dann rückte JJ mit seinem Anwalt an, stellte Forderungen an Hogan & Bischoff und nun ist er plötzlich der freundlich Jeff, der sich in aller Ruhe und Sachlichkeit mit dem neuen Management unterhält. Was für ein Chaos! Ich finde es von vornherein sowieso dämlich, dass die große Fehde, auf die man hinarbeitet (Hogan / Bischoff / Dixie vs. Jarrett / Foley / Angle), im Enfeffekt eine reine Babyface vs. Babyface Angelegenheit sein soll. Wen soll das denn interessieren? Jarrett traf sich also mit Hogan & Bischoff, stimmte deren Vorschlag zu, dass er sich wieder langsam hocharbeiten muss und bekam von Bischoff ein Match gegen Mr. Anderson aufs Auge gedrückt, was Hogan fast als ein kleines bißchen streng empfand.
* AJ Styles hat nen neuen Anzug bekommen und irgendein namensloses Model hing bei ihm ab. Das macht ihn aber immer noch nicht zu einem neuen Nature Boy. Mich erinnert das eher an einen alten Mann, der von der lokalen Kirchengemeinde einen Pfleger an die Seite bekommen hat.
2. EIGHT CARD STUD – QUALIFIER: HERNANDEZ vs. DANIELS: Das Leben ist manchmal ungerecht. Da hat man einen extrem talentierten Wrestler, der aus fast jedem Match eine ansehnliche Angelegenheit machen kann, immer loyal ist und keine großen Anforderungen stellt, und dann haben wir einen weniger talentierten Wrestler, der abgesehen von 2 oder 3 beeindruckenden Moves nicht der Brüller ist, schon einen Teil der Tag Titles hat und daher eigentlich nicht mehr in einem Tournament um ein Singles Title Match sein muss. Letztgenannter hat aber dicke Muckis und sieht genau so aus, wie ein Wrestler in Hulk Hogan’s Augen aussehen muss. Was passiert also? Richtig. Daniels arbeitet sich 4 1/2 Minuten den Arsch ab und verliert dann nach einem Dominator.
* Vielleicht täusche ich mich da, aber meiner Meinung nach verläuft jede Team 3D Fehde in TNA nach dem gleichen Muster ab. Irgendein Team taucht auf, Bubba & Devon erzählen von ihren unzähligen Titelgewinnen, das andere Team hält sich auch für das Top Team, es wird gebrüllt, ein paar Witze für fette Bäuche gemacht und dann hat man ein Match. Diesmal sind es halt die Nasty Boys, die sich mit 3D streiten. Vor 13 Jahren wäre das so eine Art Dream Match gewesen, mit dem man hätte herausfinden können, welches Team extremer ist, weniger Moves der Gegner verkauft und härter mit diversen Gegenständen um sich schlagen kann. Wen sowas noch interessiert, der kann sich auf AGAINST ALL ODDS freuen, wo die Teams gegeneinander antreten werden.
* Interview mit den Beautiful People. Angelina Love ist blöd, man will die Knockouts Tag Titles haben, Lacey ist dusselig. Tolles Interview.
* Wochenlang wollte Bobby Lashley TNA verlassen, doch mal ließ ihn nicht gehen. Jetzt hatte er ein Meeting mit Bischoff. Eric und Hogan hätten sich den Roster angesehen und dabei festgestellt, dass man Lashley nicht braucht. Tschüssikowski. Lashley, der nun sauer war, dass er gefeuert wird, wurde von einem Haufen Security rausgeführt. Es ist sagenhaft, wie man aus Lashley innerhalb von nur 3 Monaten die absolute Flasche machte.
3. THE BEAUTIFUL PEOPLE vs. TARA & HAMADA & AWESOME KONG: Es ist schon amüsant, wenn man 3 untalentierte Wrestlerinnen gegen Top Wrestler wie Hamada und Kong in den Ring stellt und diese es wirklich schaffen, jedes Mal an der falschen Stelle zu stehen oder einen Move zu verpatzen. Wenn Tara’s Formkurve weiter so verläuft, kann sie bald bei den BP mitmachen. Gruselig, zumal sich die Ausrede, dass sie mit dem sechsseitigen Ring nicht zurechtkommt, erledigt hat. Nach einem Moonsault von Hamada auf Madison schien das Ende gekommen zu sein, doch der Ref ließ sich von einem Gerangel zwischen Lacey und Tara ablenken. Der Ref hielt Tara zurück, Lacey schlug Hamada den Dildo auf den Kopf und so schaffte Madison den Pinfall nach 4 1/2 Minuten. Die Heels traten weiter auf Hamada ein, aber Angelina machte den Save.
* Hulk Hogan wollte von Earl Hebner wissen, warum der letzte Woche Kurt Angle betrogen hatte. Earl wollte sich zuerst rausreden, meinte dann aber, dass er genau das gleiche gemacht habe wie vor 12 Jahren. Er war es nämlich, der Bret Hart beschissen hatte (immer gut, wenn man den Main Angle der Konkurrenz erwähnt) und nun betrog er Kurt, weil ihm AJ und Flair eine Menge Geld geboten hatten. Hogan war von der Socken, er konnte nicht glauben, dass Earl sowas nur wegen des schnöden Mammons gemacht hatte. Er suspendierte den Ref und ich frage mich noch immer, warum man diesen „Orlando Screwjob“ Mist überhaupt machte.
* Ric Flair hatte 4 Frauen zu sich bestellt und freute sich auf ne Party. Auch AJ war völlig aufgedreht. Das erinnert alles an so einen Schrott wie „American Pie“, mit AJ in der Rolle eines pickeligen Typens, der noch nie eine Frau gesehen hat.
* Mick Foley unterhielt sich mit Haiti-Freund Bubba. Er sagte dem fetten Vollidioten, dass er sich mit Bischoff schon einigen werde. Und wenn nicht, dann wäre das auch OK. Wow, soll ich mich als Fan jetzt dafür interessieren, ob Foley gefeuert wird oder nicht? Ihm scheint es ja egal zu sein.
* Der Orlando Screwjob in der Vorwoche war so wichtig, dass man mehr als eine Stunde auf einen Auftritt von Kurt Angle warten musste. Wäre es nicht logisch gewesen, wenn man damit die Show eröffnet hätte? Angle meinte, dass sein Match gegen AJ das beste Match in seiner Karriere war (LÜGE!), aber das AJ nun von Ric Flair benutzt werde und all’ seine Freunde und Fans verraten habe. Hulk Hogan kam hinzu und berichtete davon, dass Kurt kurz zuvor in seinem Büro vorgesprochen habe und ihn (Hulk) beschuldigte, hinter dem Screwjob zu stecken. Das war aber nicht so. Sollte ihn Kurt nochmal anspucken, wird er gefeuert (*gääääähhhhnnnnn*). Kurt entschuldigte sich bei Hogan und man gab sich die Hand. Moment mal. Hogan hatte Kurt das Match gegen AJ gegeben, da dieser bei GENESIS betrogen worden war. Jetzt weiss Hogan, dass Earl Hebner Kurt erneut beschissen hatte. Sollte er Kurt dann nicht noch ein Match gegen AJ geben? Nicht so bei TNA, da bekommt Kurt einen Platz im Eight Card Stud Tournament und Kurt findet das auch vollkommen okay. Oh weia. Wie auch immer, Hogan verließ den Ring, Scott Hall und Sean Waltman attackierten Kurt und ich soll jetzt wohl nachdenken, ob Hogan nicht ein falsches Spiel spielt. Mache ich aber nicht, weil es mich nicht interessiert.
4. MOTOR CITY MACHINE GUNS & BRIAN KENDRICK vs. GENERATION ME & AMAZING RED: 4 der besten Wrestler von TNA in einem Ring, dazu noch Kendrick und Red, die ebenfalls nicht ganz so schlecht sind. Was kommt dabei heraus? Ein 2 1/2 Minuten langes Match. Bloß nicht die Stärken der Promotion ausspielen. Kendrick vermittelte den Eindruck, dass er nichts mit seinen Tag Partner zu tun haben wollte. Als die Guns ihren Finisher an Red zeigen wollte, platze Kendrick in die Szenerie und pinnte Red nach einem Punt. Red blieb allein im Ring zurück, die British Invasion kam hinzu und trat auf ihn ein. Rob Terry wollte seinen Koffer für das X-Division Title Match einlösen, doch seine Kameraden forderten ihn auf, den Koffer an Doug Williams zu geben. Es gab eine große Diskussion, dann folgte Werbung und als man wieder in die Halle schaltete, sah man …
5. TNA X-DIVISION TITLE: AMAZING RED vs. DOUG WILLIAMS: Red war plötzlich wieder putzmunter, schaffte sogar einen Near Fall, wurde dann aber nach 26 Sekunden gepinnt. Rob Terry schaute sich sauer die Siegesfeier seines Landsmanns an. Egal, er hat ja jetzt den Global Title, der ist ungefähr genauso wichtig wie der X-Division Title.
* Mick Foley und Uncle Eric hatten endlich ihr Meeting. Foley erklärte erneut, dass er lieber Strassen reinigen würde, als für Bischoff zu arbeiten. OK, warum geht er dann nicht einfach nach Hause, sondern diskutiert mit Eric darüber, ob er nun gefeuert wird oder nicht?? Macht alles absolut keinen Sinn. Eric drohte Foley dann damit, dass er Jeremy Borash und Abyss feuern werde, wenn Foley geht. Häää? Borash ist schon gefeuert und außerdem war es doch Eric, der Foley unbedingt loswerden wollte? Und jetzt will er ihn nicht gehen lassen?? Jaja, jetzt ist ja alles besser in TNA. Bischoff ließ Foley zurück und ging in den Locker Room von AJ. Flair und sein Praktikant wollen erstmal 30 Tage Party machen. Wow, etwa so eine Party wie diese? “ Tapen und 4 Frauen brüllen „Whooooo“ und üben den Strut? Ohne Musik, ohne Alkohol, ohne Sex? Was für eine scheiss Party. Bischoff machte ihnen aber klar, dass man in TNA immer kämpfen muss und daher müsse AJ seinen Titel bei AGAINST ALL ODDS verteidigen.
6. JEFF JARRETT vs. MR. ANDERSON: Hmmm, Jeff Jarrett muss also ganz unten anfangen. Deswegen steht er auch im Main Event. Aber immerhin bekommt er keine Musik und keine Böller mehr. Na denn. Interessant zu sehen, dass Jeff Jarrett nach einer Pause immer ein riesiges Babyface ist und dann auch seine besten Matches zeigt. So auch hier. Die Fans feierten ihn ab und er zeigte ein simples aber effektives Babyface Match, ohne Schnörkel und Gedöns. Nach 7 Minuten wollte er den Stroke zeigen, doch Anderson kickte ihm in den Unterleib (Karen wird geweint haben) und pinnte ihn. Bischoff freute das, denn er wird den Weg zurück an die Spitze für Jarrett sehr lang und hart machen. Anderson schlug noch weiter auf Jarrett ein und die Show war vorbei.

01. Intro
02. Dying Season
03. Control By Chaos
04. No Stone Unturned
05. Arrows Of Agony
06. Fade Away
07. A Hero’s Welcome
08. Undone
09. Bloodkult
10. Red Tears of Disgrace
11. Silent Nothingness
ΨΨΨΨΨ
David White (voc)
Lee Altus (gui)
Kragen Lum (gui)
Jon Torres (ba)
Darren Minter (dr)
ΨΨΨΨΨ
Mitte der 80er Jahre hörte ich das 1. Mal von Heathen, die in der Bay Area als DIE Newcomer überhaupt gefeiert wurden. Ich bestellte mir das Demo „Pray For Death“ und war gleich von den Socken. Thrash Metal der obersten Güteklasse, technisch perfekt und absolut mitreissend.
Als dann 1987 das 1. Album „Breaking The Silence“ auf den Markt kam, war ich genauso begeistert wie beim absoluten Mega-Album „Victims Of Deception“ 4 Jahre später.
Doch wenig später wurde es ruhig um die Band, man löste sich zwischenzeitlich sogar auf und erst jetzt, 19 Jahre nach Album # 2, kommt mit „The Evolution Of Chaos“ das 3. Langeisen auf den Markt.
Die Band hat absolut nichts verlernt, jeder Song ist ein kleines Meisterwerk. Die Songs haben jede Menge Drive, spühen nur so vor Ideen und die Soli von Lee Altus sind als absolut göttlich zu beschreiben.
Thrash Metal, schwankend zwischen progressiven und straighten Passagen, der feinsten Sorte, angereichert mit Melodien, die man nicht mehr loswird.
Hört Euch mal das 11 Minuten lange „No Stine Unturned“ an, besser kann man einen epischen Thrash Metal Song nicht schreiben. Absoluter Wahnsinn.
Rennt in den nächsten Laden, kauft auch diese Platte, besucht die Konzerte im Frühjahr und sorgt dafür, dass diese Band noch viele Meisterwerke abliefern kann.
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